Manche Politiker anderer Parteien sieht man gelegentlich in der Zeitung bei der Übergabe von Lottomitteln. Wenn ein Foto von einem LINKEN Abgeordneten in der Zeitung ist, bei dem er einen Scheck übergibt, hat das einen anderen Hintergrund.
Wir haben in der Bundestagsfraktion einen Verein gegründet. Dort zahlt ein Großteil unserer Abgeordnete monatlich einen Teil seiner Diäten ein.
Dieses Geld wird dann verwandt um Projekte und Vereine zu unterstützen.
Hier finden Sie einige Beispiele aus unserem Wahlkreis und Umgebung.
Mehr Informationen zum Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. erhalten Sie unter www.fraktionsverein.de.
Seit 1946 gibt es in Thüringen eine "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes". Damals gründeten die Überlebenden der faschistischen Haftstätten und Konzentrationslager und die Frauen und Männer aus dem antifaschistischen Widerstand diese Organisation, die der Vertretung der sozialen und politischen Interessen des "anderen Deutschlands" diente.
Ihre Forderung lautete: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!
Die aus dem KZ Buchenwald nach Hause zurückkehrenden Häftlinge brachten das Vermächtnis des Schwurs von Buchenwald mit: "Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel!"
Dieses Vermächtnis setzt die VVN-BdA Thüringen bis heute in praktischer antifaschistischer Politik um.
Der Suhler Turnverein ist einer der größten Sportvereine in Suhl. Er feierte im vergangenen Jahr bereits sein 150-jähriges Vereinsjubiläum. Das Bewegungsangebot reicht vom Turnen über den Kindergarten-, und Frauensport bis hin zum Seniorensport. Der Turnverein in Suhl leistet als familienfreundlicher Verein wichtige soziale und pädagogische Aufgaben. Wir freuen uns die Vereinsarbeit des Suhler Turnvereins mit einer Spendensumme von 500 Euro ein Stück weit unterstützen zu können.
Die Nachwuchsabteilung des FSV Leimbach bekam zum Training der E- und D-Jugend überraschenden Besuch von Landratskandidat Sascha Bilay sowie Anja Müller, Kreisvorsitzende des Wartburgkreises, und mir. Zur Unterstützung der Nachwuchsarbeit anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums des FSV Leimbach übergaben wir einen Spendenscheck in Höhe von 250 Euro. Mit diesem Geld wird im Rahmen der Festwoche Mitte Juni ein Nachwuchsturnier für die kleinen Kicker organisiert.
Die Offene Arbeit Meiningen in Trägerschaft der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde bat uns um eine finanzielle Unterstützung für das sozialpädagogische Projekt "Meininger Weihnachtspyramide". Durch seinen identitätsstiftendenen Charakter soll das Projekt langfristig nicht nur ein Wahrzeichen des Meininger Weihnachtsmarktes sein, sondern ein Symbol zwischenmenschlicher Werte. Bereits in der Planungs- und Bauphase wirkten Meininger Bürger, Gewerbetreibende, Vereine, Kirchen und Ämter zusammen. Wir freuen uns mit einem Betrag über 500 Euro das Projekt "Meininger Weihnachtspyramide" unterstützen zu können.
Jens Petermann unterstützt das Meininger Projekt Zeitzeugengespräche, welches vom vierten bis zum zehnten Mai 2011 mit einer Veranstaltungsreihe aufwarten kann. Dabei konnte er einen Beitrag für die Studienfahrt nach Theresienstadt leisten. In dieser gehen Meininger Jugendliche auf Spurensuche nach jüdischen BürgerInnen, die in Meiningen und Umgebung lebten und in das Konzentrationslager "Theresienstadt" deportiert wurden. Im Bild übergibt Jens Petermann den Spendenscheck über 500 Euro an die Initiatoren Frank Nagel und Bianca Menger.
Mit viel Fleiß und persönlichem Engagement arbeiten drei Mitarbeiterinnen im Meininger Frauenhaus. Der Verein “Frauen helfen Frauen” e.V. wurde 1991 gegründet. Seither bietet er Frauen, die von physischer und psychischer Gewalt betroffen sind, Schutz, Beratung und Unterstützung in einem professionellen Rahmen. Finanziert wird die Arbeit im Frauenhaus aus Mitteln des Landkreises und des Thüringer Sozialministeriums. Zehn Prozent der Kosten müssen dabei aus Eigenmitteln erbracht werden, das ist nicht immer leicht. Daher ist der Verein auf Spenden angewiesen.
Umso größer war die Freude, als wir einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreichten. Mit diesem Geld sollen neue Möbel gekauft werden – die vorhandenen sind bereits 20 Jahre alt und fallen fast auseinander. Für die Zukunft wünschen sich die Mitarbeiterinnen eine bezahlte Stelle für die Kinderbetreuung. Sie brauchen jemanden, der sich ausschließlich um die Kinder kümmern kann, angefangen bei der Neuaufnahme, über Hausaufgabenhilfe bis hin zur Freizeitbetreuung. “Denn bei den anfallenden Alltagsaufgaben fehlt einfach die Zeit, mit den oftmals verängstigten Kindern zu sprechen oder auch nur mal zuzuhören”, sagte die Geschäftsführerin Frau Born. Die Kinder kämen dabei zu kurz.
Wir werden die Sorgen und Nöte der Mitarbeiterinnen nicht aus den Augen verlieren und uns regelmäßig über die Arbeit im Frauenhaus informieren.
In einem eigenen Büro in der Landeshauptstadt bietet "Mehr Demokratie in Thüringen" seit Juni Unterstützung in Sachen direkter Demokratie. In meinem Auftrag überreichte Holger Auerswald in Erfurt einen Scheck über 1.000 Euro an Stefan Schwesinger vom Landesverband Mehr Demokratie e.V. für die Einrichtung des Büros. Unter anderem beraten die Mitglieder von Mehr Demokratie e.V. dort Menschen, die ein Bürgerbegehren planen und organisieren.
Mehr Demokratie e.V. ist ein bundesweit tätiger unabhängiger und politisch neutraler Verein, der will, dass die Bürgerinnen und Bürger endlich über wichtige Fragen selbst entscheiden können. Hauptziel ist die Einführung des bundesweiten Volksentscheids. Die repräsentative Demokratie soll durch direktdemokratische Entscheidungen ergänzt werden. Mehr Demokratie berät Menschen, die ihr Gemeinwesen mitgestalten und nicht alle Entscheidungen den Politikern überlassen wollen.
Als ich heute ins Staatliche Gymnasium Arnstadt ging, fühlte ich mich in meine Jugendzeit zurückversetzt. Wenig hat sich dort verändert, seit ich 1978 bis 1982 das Abitur an dieser Schule machte. Damals hieß die Schule noch EOS »Dr. Theodor Neubauer« Arnstadt.
Deshalb bin ich besonders gern einer Bitte dieses Gymnasiums nachgekommen, die Durchführung eines Geschichtsprojektes in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Ausschwitz finanziell zu unterstützen. Über den Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. beantragte ich die Unterstützung und konnte heute den Zuwendungsscheck über 400,00 € an die Direktorin Frau Löber übergeben.
Die Schüler des Leistungskurses Geschichte, die an diesem Projekt aktiv teilnehmen werden, nutzten im Anschluss die Möglichkeit einer Gesprächsrunde und fragten mir dabei Löcher in den Bauch. So interessierten, sie sich zum Beispiel über meine Arbeit in der AG Gorleben, die Möglichkeiten der Nutzung von alternativen Energien und damit verbunden den Ausstieg aus der Atomenergie. Interessante Fragen gab es auch zu den unterschiedlichen Schulsystemen innerhalb der Bundesrepublik und gemeinsam kamen wir zu der Erkenntnis, dass das deutsche Schulsystem solch einen Stellenwert einnehmen sollte, dass es in die Verantwortung des Bundes gehört, wenn man den Worten: „ Die Zukunft unseres Landes liegt in unseren Kindern, liegt in unserer Jugend.“ Taten folgen lassen will. Ich forderte, dass sich dabei die Schüler selbst und die Lehrer mit ihren Forderungen und Erfahrungen in die politische Diskussion einbringen müssen.
Weiterhin diskutieren wir über Verteilungsgerechtigkeit, über die Rente mit 67, die Krankenkassen mit ihren Zuschlägen, über Sportvereine und gesunde Ernährung. Ich berichtete, wie wir uns im Sportausschuss darüber Gedanken machen, ob wir ein Sportfördergesetz des Bundes brauchen.
Wie in vielen Gesprächen kam die Frage auf, warum so wenig Abgeordnete im Plenarsaal sitzen. Ich erläuterte, dass es dafür mehr oder weniger gute Gründe gibt, die sich insbesondere aus dem Arbeitsumfang, der Arbeit in den Ausschüssen und Arbeitskreisen sowie im Wahlkreis ergeben und habe die grundsätzliche Kritik dennoch mitgetragen.
Als die Turmuhr, die genau neben der Schule steht, 11.00 Uhr schlug, waren wir alle erstaunt, wie schnell die Zeit vergangen war. Wir verabredeten, nach dem Projekt uns noch einmal zu treffen, damit mir die Schüler über die Ergebnisse des Projektes berichten können.
Der Förderverein der Städtischen Musikschule "Alfred Wagner" in Suhl hat einen Hilferuf gesandt. Die Stadt hat kein Geld für neue Instrumente und Notenmaterial.
Am 17. April 2010 konnte Jens Petermann einen Scheck über 400 Euro überreichen.
Als ich erfahren habe, dass das Auto der Suhler Kindertafel jetzt kurz vor Weihnachten defekt ist, habe ich überlegt, wie wir helfen können. Unter meinen MitarbeiterInnen in den Büros in Meiningen und Berlin war die Bereitschaft da, zu helfen. Und so konnte ich heute morgen in Suhl 300 Euro an die Kindertafel übergeben.
Die Kolleginnen dort betreuen derzeit 54 Kinder an sieben Schulen. In der kleinen Küche im Jugendzentrum “Nordlicht” bereiten Sie die Schulbrotbeutel vor und verteilen diese. “Die strukturellen Probleme, die hier wirklich hautnah zu sehen sind, können wir natürlich nicht beheben aber wir können die größte Not vorerst lindern”, erklären Verena Schwarzmann vom Stadtjungendring und Frau Kieser vom evangelischen Familienzentrum “Die Insel” übereinstimmend.