Freundschaft, Respekt und Höchstleistung lauten die olympischen Werte für die 1. Olympischen Jugendspiele in Singapur vom 14. bis 26. August. Dabei soll für die rund 3.600 jungen Sportler – zwischen 14 und 18 Jahren – nicht nur das Ringen um Olympiagold im Mittelpunkt stehen. Unter dem Motto „Lernen statt siegen“ kommen Mitte August Nachwuchssportler aus über 200 Nationen zusammen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sieht die Olympischen Jugendspiele in erster Linie als Bildungsveranstaltung für die jungen Leistungssportler. Auch aus Sicht des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sind das gemeinsame Erlebnis und das Kennenlernen anderer Sportler wichtiger als Siege.
Am 24. Juli – dem Youth Olympic Day – kam das Feuer der Olympischen Jugendspiele auf seiner Reise um die Welt nach Berlin. Direkt vor dem Brandenburger Tor fieberten 10.000 Menschen der feierlichen Fackel-Zeremonie mit NBA-Profi Dirk Nowitzki entgegen. Gleichzeitig wurden auch die 70 deutschen Nachwuchsathleten nach Singapur verabschiedet, die in 20 von 26 Sportarten vertreten sein werden.
Die olympischen Ideale verbunden mit der integrativen und völkerverständigenden Wirkung des Sports, sollten dazu genutzt werden, um Menschen zusammen zu führen, Brücken zu bauen und politische oder ethnologische Barrieren zu überwinden. DIE LINKE wünscht dabei allen Athleten ein gutes Gelingen, spannende und friedliche Spiele.