
Wenn Sie Interesse haben, selbst einmal den Bundestag zu besuchen, können Sie sich gern an unser Abgeordnetenbüro wenden.
Jährlich stehen hier Kontingente zur Verfügung.
Das bedeutet, der Abgeordnete kann eine bestimmte Zahl von Bürgern nach Berlin einladen. Dort gibt es ein Programm, welches die Möglichkeit bietet verschiedene Bereiche des politischen Lebens in Berlin kennen zu lernen.
Ein Besuch im Reichstag gehört ebenso dazu wie ein Gespräch mit einem Abgeordneten. Weiterhin werden Ministerien und Einrichtungen des Bundes besucht. Zum Rahmen gehören auch Gedenkstättenbesuche und eine Stadtrundfahrt.
Die Reisen werden vom Bundespresseamt im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit finanziert.
Reisen 2012:
21.03. bis 23.03.2012 - wenige Restplätze
18.06. bis 20.06.2012 - noch einige freie Plätze
10.07. bis 12.07.2012 - wenige Restplätze
26.09. bis 28.09.2012 - noch freie Plätze
Für Vereine gibt es auch noch andere Möglichkeiten, die gerne in einem Telefonat besprochen werden können.
Erneut weilte eine 45-köpfige Gruppe auf Einladung von Jens Petermann zu einem dreitägigen Aufenthalt in der Bundeshauptstadt. Die über das Bundespresseamt organisierte Bildungsreise beinhaltete unter anderem ein Informationsgespräch im Verkehrsministerium, eine Plenarsitzung im Bundestag und den Besuch der Ausstellung "Topografie des Terrors".
Hier können Sie sich das Programm der politischen Bildungsreise vom 30. August bis zum 1. September 2011 nach Berlin anschauen. Zur Ansicht
Vom 22. bis zum 24. Juni 2011 lud Jens Petermann wieder eine Besuchergruppe ins „politische“ Berlin ein, um über die Aufgaben und die Arbeitsweise des Parlaments zu informieren. Der erste Tag gestaltete sich sehr interessant mit einem Informationsgespräch in der Thüringer Landesvertretung und einer Besichtigung des Plenarsaals mit anschließendem Vortrag. Danach ging es zum Fototermin ins Reichstagsgebäude mit Besichtigung der Glaskuppel. Der Folgetag startete mit einem Informationsgespräch im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Mit einem Guide der Agentur Sightseeing-Point wartete danach eine abwechslungsreiche Stadtrundfahrt mit dem Schwerpunkt Regierungsviertel auf die Besucherinnen und Besucher, ehe ein abschließendes Gespräch bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung eine gelungene Besucherfahrt abrundete.
Ein Bericht von Achim Nickel, Teilnehmer der Besuchergruppe
Drei Tage mit dem Bus nach und auch durch das „politische“ Berlin – das waren erlebnisreiche Tage für meine Frau und mich. Den gesamten Aufenthalt hat die Pressestelle des Bundestages finanziert und organisiert, natürlich mit tatkräftiger Unterstützung unseres Bundestagsabgeordneten Jens Petermann. Es ist schon beeindruckend wie sich die Hauptstadt zumindest baulich entwickelt hat. 3,5 Millionen Menschen leben in Berlin. Die Hauptstadt ist Touristenmagnet geworden. Dafür sprechen die vielen neuen Hotels aller Kategorien. Es ist auch beeindruckend wie eine Vielzahl von Verwaltungsgebäuden sich überall in der Stadt an attraktiven Standorten in „Baulücken“ eingepasst haben. Mit etwas Ehrfurcht ging es zu Informationsgesprächen in verschiedene Ministerien. Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit stellten ihren Arbeitgeber vor und beantworteten die zumeist kritischen Fragen der Reiseteilnehmer. Ein Höhepunkt dabei war das Ministerium für Verkehr. Im Übrigen arbeiten in diesem einschließlich der nachgeordneten Anstalten circa 70.000 Beschäftigte. Ich möchte dies nicht ohne weitere Einblicke in Frage stellen, aber zumindest wird man nachdenklich. Von den im Ministerium Beschäftigten arbeiten nach wie vor 50 Prozent in Bonn. Das ist aber fast generell so. Die Präsentation wurde mitgestaltet durch eine Videokonferenzschaltung in den Bonner Bereich, wo wir mit dem „Verantwortlichen für die Bundesstraßen in Thüringen“ sprechen konnten. Die Gedenkstätte für ermordete Hitlergegner im Bendler-Block (Ministerium für Verteidigung) beeindruckte. Auch der Besuch bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung brachte für mich neue Erkenntnisse zum Wirken dieser Einrichtung. Der Höhepunkt war natürlich der Besuch im Deutschen Bundestag. Zahlreiche Sicherheitskontrollen waren nötig, um für 45 Minuten der Sitzung des Plenums (circa 15 Prozent waren anwesend) beiwohnen zu können. Auf der Tagesordnung stand u. a. das „interessante“ Thema der Umsetzung einer EU-Richtlinie für Führerscheine für Sonderfahrzeuge, insbesondere Feuerwehr. Man kann sich kaum vorstellen, dass man über solche Fragen streiten kann. Auch um die Frage der Beschäftigung älterer Bürger ging es, für die – jedenfalls aus Sicht der Koalition – alles getan werde! Bezeichnend auch: Ein FDP-Abgeordneter, nachdem er substantiell eigentlich nichts gesagt hatte, erklärte zum Schluss seiner Rede, dass man gegen die Linken mit ihrer Formel „Reichtum für alle“ kämpfen muss. So habe ich Demagogie hautnah erlebt. Man kann nur sagen „Weiter so – FDP“. Der im wahrsten Sinne krönende Abschluss war der Marsch auf die Kuppel auf dem Reichstag und der herrliche Blick auf unsere Hauptstadt. Ich kann nur jedem empfehlen sich für eine solche Bildungsreise zu bewerben.
Abschließend – herzlichen Dank Jens Petermann, herzlichen Dank Holger Auerswald für diese Tage in Berlin.
Ein Bericht von Holger Auerswald, Wahlkreisbüro Meiningen
Zu Beginn unserer Besucherreise stand eine Stippvisite im Bundesgesundheitsministerium an. Das war zugegebenermaßen kein so toller Einstieg. Die Referentin war mit den kritischen Fragen wohl etwas überfordert. Die Ausstellung zur Pflege, die man uns am Anfang präsentierte, warf viele Fragen auf, aber aus dem Hause gab es dazu keine Antworten. Was wird aus dem Pflegebereich ohne Zivis? Und an dem Tag entschied sich für den Minister auch noch seine politische Zukunft.
Der Besuch im Bundesrat zu Beginn des zweiten Besuchstages war hingegen richtig gut. Eine sehr informative Führung durch das Haus. 90 Minuten sind quasi wie im Fluge vergangen. Beim ersten Teil der Stadtrundfahrt passierten wir auch den berühmten Checkpoint Charlie. Na klar denkt man da auch über den 50. Jahrestag des Mauerbaus nach. Auf der Dachterrasse der Thüringer Vertretung beim Bund erläuterte deren Leiter Dr. Frenzel die Lage und die Aufgaben der Einrichtung. Vorher durften wir uns im „Thüringer" bei Klößen und Kassler mit Rahmwirsing stärken. Nachmittags ein ebenso interessanter Besuch in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in der Stauffenbergstraße.
Eine besonders interessante Variante erlebten wir im Bundesministerium für Bau, Verkehr und Stadtentwicklung. Gut vorbereitete Referenten. Wochen vorher wollten sie schon Stichpunkte zu den Problemen im Wahlkreis. B89/B62, Intercity-Strecke usw. Das Highlight war die Konferenzschaltung mit dem zweiten Dienstsitz des Ministeriums in Bonn. Per Videokonferenz war der Zuständige für den Thüringer Bereich angeschlossen. Ein echtes Erlebnis!
Das heiß umstrittene Stadtschloss ist Thema des Informationszentrums am Hausvoigteiplatz unweit des Gendarmenmarktes. Unsere Begleiterin vom Bundespresseamt (Frau Winter) hat uns da auf tolle Sachen aufmerksam gemacht. Besonders beeindruckend das riesige Modell „Preußisches Vorkriegsberlin".
Abgerundet wurde die Reise mit einem Besuch im Bundestag. Dort wohnten wir einer Plenardebatte bei, bevor es zurück nach Thüringen ging.
Ein Bericht von Jens Petermann
Am Donnerstag traf ich mich mit einer Besuchergruppe, die auf meine Einladung an einem Programm des Bundespresseamtes teilnahm, im Fraktionssaal der LINKEN im Bundestag. Drei Tage erkundeten die Interessierten aus dem Raum Sonneberg, Schmalkalden und Arnstadt das politische Berlin. Neben Besuchen im Ministerium für Umwelt und Reaktorsicherheit sowie dem Bundesinnenministerium standen Visiten bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Thüringer Landesvertretung auf dem Programm. Als Höhepunkt ihrer Reise besuchte die Gruppe das Reichstagsgebäude.
Diese Reisen nach Berlin finden mehrmals im Jahr statt. Interessierte können sich in meinem Wahlkreisbüro in Meiningen informieren.
Ein Bericht einer Teilnehmerin der Besuchergruppe
Auf Einladung des MdB Jens Petermann besuchten vom 23. – 25.03.2010 fast 50 Bürgerinnen und Bürger aus Suhl und Zella-Mehlis den Bundestag in Berlin. Neben interessanten thematischen Gesprächen standen auch Besuche der Ausstellungen „Topographie des Terrors“ und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand auf dem Programm.
Bei der Diskussion mit dem MdB Ralph Lenkert, der auch schon auf die Sommertour der Linken Bundestagsabgeordneten im August hinwies, staunten die Teilnehmer über den Tagesablauf eines Bundestagsabgeordneten und ließen sich erklären, warum so wenig Abgeordnete an den Debatten im Plenum teilnehmen. Rege Diskussion entstand beim Informationsgespräch der „Deutschen Rentenversicherung Bund“, da viele Teilnehmer von persönlichen Erfahrungen berichten konnten und die Theorie, die der Referent vermitteln wollte, nicht immer mit der Praxis übereinstimmte. Ein Höhepunkt der Besuchsreise war die Besichtigung des Plenarsaales im Reichstag und der Glaskuppel, bei der auch das Gruppenfoto erstellt wurde. Abgerundet wurde das Programm durch eine außerordentliche interessante Stadtrundfahrt, bei der wir sehr viel über politisches „Undergroundwissen“ in Berlin erfahren konnten.
Die Reise nach Berlin war für alle Teilnehmer nicht nur interessant und spannend, sondern sie hat auch Spaß gemacht, war vielfältig zusammengestellt und „ganz nebenbei“ stimmte auch die Unterkunft, das Essen und die Zusammensetzung der Gruppe war richtig toll – oder welche Reisegruppe, kann schon von sich behaupten, sogar im Presse – und Informationsamt der Bundesregierung gemeinsam gesungen zu haben?!
Nochmals herzlichen Dank an MdB Jens Petermann und allen anderen Organisatoren, die zum Gelingen der Reise beigetragen haben.